18. 03. 2026 | 19:00-21:00 Uhr
Lyrikabend
Dorfkrug
"Und weil der Mensch ein Mensch ist"
- eine lyrische Annäherung mit Gedichten und Balladen aus 5 bis 7 Jahrhunderten frei vorgetragen von Robert Wester-Ebbinghaus und in den Pausen unterstützt von Hanna Hoffmeier an der Flöte
Bereits seit mehr als 25 Jahren lernt Robert Wester-Ebbinghaus Gedichte auswendig.
Aus dem riesigen Fundus der wunderbaren deutschen Lyrik entstand so ein ganz persönliches Repertoire an inzwischen rund 60 Gedichten und Balladen.
Diese decken ein großes Spektrum allzu menschlicher Emotionen ab.
Sie handeln von der Sehnsucht nach Liebe und Freundschaft, Glück und Lebenssinn, aber auch von Ängsten und Sorgen, Arroganz und Übermut - eben alles, was den Menschen ausmacht.
Und selbst das unergründlich Böse findet eine poetische Erklärung:
„…weil der Mensch ein Mensch ist!“
Hierzu Robert Wester-Ebbinghaus:
„Die von mir ausgewählten Gedichte vermitteln viel Weisheit – mal poetisch, dramatisch oder humorvoll - mitunter aber auch nur eine Ahnung, ein Gefühl von etwas, das zwischen den Zeilen steht.
Für mich ist jedes der ausgewählten Gedichte und Balladen etwas Besonderes.
Die Auswahl erfolgte in den meisten Fällen spontan, oft zufällig.
Meist wußte ich bereits nach dem ersten Lesen: Das ist es!
Das möchte ich für mich haben – in mich einsaugen und auswendig lernen.“
Mit seinem Lyrik-Programm "Und weil der Mensch ein Mensch ist" - eine Annäherung mit Gedichten und Balladen aus 5 bis 7 Jahrhunderten – gelingt es Robert Wester-Ebbinghaus, die Höhen und Tiefen der menschlichen Gefühls- und Lebenswelt eindrucksvoll zum Klingen zu bringen.
Hilfreich hierbei ist neben aller Ernsthaftigkeit, eine gehörige Portion trockenen, ostwestwestfälischen Humors… - und nicht zuletzt Hanna Hoffmeier, die mit ihrem gekonnten Flötenspiel immer wieder eigene musikalische Akzente setzt.
Eintritt: Hutspende
Künstler: Robert Wester-Ebbinghaus (*1961), aufgewachsen in Verl, lebt seit dem Jahr 2000 im nahen Osten Bielefelds.
Hanna Hoffmeier (*1954), musikalisch aufgewachsen im Rheinland, verbrachte viele Jahre in Südwest Frankreich, bevor es sie 2014 nach Bielefeld zog.
Leitung: Nadja Relin